HAUPTSPONSOREN
 

 

 


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Foto Jütz

Jütz

Bergtonreisen und Alpinbeschallung


Freitag, 7. April 2017 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-     Reservationen

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JÜTZ ist ein akustisches Ensemble aus der Schweiz und aus Tirol. Die MusikerInnen begegnen folkloristischem Liedgut unter Einbezug des lokalen, unmittelbaren Hier und Jetzt. Die musikalischen Pfade durchqueren verschiedene regionale Dialekte und klangliche Färbungen. Die Grenzen zwischen Tradition, Klassik und zeitgenössischen Elementen verlaufen fließend. Enthaltsam dem Sennenkutteli und Dirndl verstehen sie sich als hochmoderner Partikelfilter gegen die akustische Umweltverschmutzung des alpinkulturellen Degenerationsprozesses.

ISA KURZ: Stimme, Geige, Akkordeon, Hackbrett
…geboren 1981 in Hall in Tirol. Schon in Kindesalter wird experimentiert am Instrumentarium der zahlreichen älteren Geschwister. Der Studienabschluss in Klavier und Violine spiegelt nur andeutungsweise ihr facettenreiches Musikhandwerk und ihre bezaubernde Stimme. Isa ist manchmal dagegen, öfters dafür, aber immer dabei. www.isakurz.com

DANIEL WOODTLI: Trompete, Flügelhorn, Stimme, Hackbrett
…erblickt die Welt 1974 in Bern. In der Familienkapelle musiziert man sich Abend für Abend durchs Volksliedgut. Obendrein findet Daniel seine Berufung im Jazz und tingelt heute, aller stilistischen Schubladen entdampft, durch alle Gassen, stets illuminiert von den hellen Bewunderern seiner Künste als Musiker und Unterhalter. www.danielwoodtli.ch

PHILIPP MOLL: Kontrabass, Stimme
…geboren 1979 in Schwaz in Tirol als Sohn des Keyboarders der Gruppe «Intimspray», einer Kultszeneband der Neuen Deutschen Welle. Für den Bass übersiedelt er vom Berg auf die Insel und kehrt nach einem Jahrzehnt zurück aufs Festland. Im Leben von Philipp verschwinden schon gern mal Instrumente, das ist immer aufregend. www.philippmoll.com

 
Künstlerlink: www.juetz.com

 


Foto Frölein Da Capo

Frölein Da Capo

„Nöies Zöigs“, eigen- und mundartige Lieder


Freitag, 10. März 2017 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.

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Während das Frölein im solobesetzten Orchester multiinstrumental loopen tut, parliert sie sich gekonnt in die Bredouille und frönt der bescheidenen Hochstaplerei. In ihren Mundartliedern reimt sie sich die Ungereimtheiten des Lebens so zusammen, dass es passt. Ömu für sie. Und mit rhythmischem Stillstand wirkt sie der statischen Dynamik des Einfrauorchesters entgegen. Das klingt jetzt ordali übelzeitig, ist aber im Grunde einfach nur „Nöies Zöigs“. Nöie Lieder, nöie Kleider, nöie Blickwinkel. Ja und Singen tut sie auch. Imfau.

 
Künstlerlink: www.einfrauorchester.ch

 


Foto Simon Chen

Simon Chen

„Meine Rede“, Kabarett am Pult der Zeit


Freitag, 10. Februar 2017 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wer in der Politik im Gepräch bleiben will, hält Reden. Und wer etwas auf sich hält, achtet dabei auf seine Wortwahl. Denn die heutige Medienlandschaft ist ein einziges Fettnapfgebiet; wer seinem Gegner ans Bein pinkelt, riskiert einen riesen Shitstorm auszulösen!
Es geht im ersten Kabarettprogramm von Simon Chen aber nicht nur um die hohe, bzw. niedere Politik. Auch in anderen Bereichen des Lebens kann man mit einer ansprechenden Ansprache Gläubige, Gläubiger und andere abhängige Anhänger für sich gewinnen.
Denn, „liebi Fraue und Manne, das Leben ischt ein einziger huere Wahlchrampf, und darum durchaus der Rede wert!“

 
Künstlerlink: www.simonchen.ch

 


Foto Schertenlaib und Jegerlehner

Schertenlaib & Jegerlehner

„Zunder, ein Nachbrand“, Musikkabarett


Freitag, 13. Januar 2017 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Lieder, Geheul und haarsträubende Tempowechsel

Nach „Päch“ und „Schwäfu“ präsentieren Schertenlaib & Jegerlehner bei ihrem dritten Auftritt in Düdingen das Programm „Zunder“. Sie praktizieren weiter ihren entrückten, subversiven, harten Heimat-Groove, frönen ihrer Liebe zur melodiösen, schrägen Kurzgeschichte und zur Langeweile, singen aus der Nische, hauen auf den Putz und schlagen Funken. Sie brennen leicht, wie Zunder, und legen Lunte. Sie spielen sich nichts vor, sie führen sich auf und suchen den Rhythmus der Zeit zwischen den Aggregatszuständen Blühen, Verwelken und Mähen. Fühlen sie sich unverstanden, üben sie den Paartanz.

 
Schertenlaib (Michel Gsell): Akkordeon in rhythmisch langen Schleifen. Verwurzelt im Blues, erblüht er im Offbeat. Tuten und Blasen, das liegt ihm. Setzt sich gerne in Bewegung und in Szene. Sein Mund ist die Quelle, aus der es sprudelt.

Jegerlehner (Gerhard Tschan): Schlagzeug, Bass, Ukulele, Melodika, Tuba, Sänger, Akkordeon

 
Künstlerlink: www.schertenlaibundjegerlehner.ch

 


Foto Ferruccio Cainero

Ferruccio Cainero

„Cosmos“, kabarettistisches Erzähltheater


Freitag, 25. November 2016 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-     

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Achtung, fertig, anschnallen: In «Cosmos» nimmt Ferruccio Cainero sein Publikum mit auf eine Reise durchs Universum – atemberaubend fantastisch und unglaublich realistisch zugleich. Eigentlich ist «Cosmos» eine Autogarage, aber sie ist mehr als das: ein Versprechen. Noch repariert Toni mit seinem Team Autos. Noch. Denn eines Tages, davon sind Toni und sein Bruder Giovanni überzeugt, werden im «Cosmos» Raumschiffe zum Fliegen gebracht.
Abend für Abend traf sich Ferruccio Cainero mit Giovanni, der in der Garage Motorräder verkaufte. Wenn sich die Dunkelheit über das Dorf senkte, stiegen die beiden auf das alte, mächtige Motorrad, eine BMW 750, und flogen über die Ebene, auf die niedrigsten Sterne zu, die am nächtlichen Horizont strahlten – genau dort, wo Himmel und Meer zusammentreffen.

Mit «Cosmos» kehrt der mehrfach ausgezeichnete Erzählkünstler und Regisseur nach einer Auszeit auf die Bühne zurück – es ist die fulminante Fortsetzung seines bisherigen Schaffens und verspricht einmal mehr Erzählkunst vom Feinsten, präsentiert in bewährter Manier mit Charme, Schalk und Augenzwinkern.

 
Künstlerlink: www.ferrucciocainero.ch

 


Foto Gerald Handrick

Gerald Handrick

„Viviendo“, romantische und virtuose Musik aus Südamerika


Sonntag, 13. November 2016 / 10.00 Uhr

Kollekte     

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«Nun konzentriere ich mich für einmal nur auf mein Instrument: die Gitarre.»
Gerald Handrick, FN 02.04.2016

«Viviendo»–lebendig. So heisst das erste Soloalbum des Gitarristen Gerald Handrick. Die Repertoire-Auswahl umfasst südamerikanische Musik der Moderne: romantisch, expressiv und perkussiv angehaucht. Die Werke stammen alle von Gitarrenkomponisten wie dem Kubaner Leo Brouwer, dem Bolivianer Jaime Mirtenbaumm Zenamon oder Augustin Barrios Mangoré aus Paraguay. Das Konzert ist im Gegensatz zu früheren Auftritten ein Soloprogramm und stellt die Konzertgitarre in den Mittelpunkt.

 

 


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Jean-Pascal Ansermoz

„Längts no zum Pressiere?“, Geschichten aus Andersland


Gründonnerstag, 24. März 2016 / 20.00 Uhr

Kollekte     

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Des Lebens Vielfalt wortgewandt und bilderreich in Geschichten und poetischen Momenten erzählt. Besinnliches und Lustiges, Freude und Leidenschaft aus einem Land, das fasziniert. Denn man findet Schwierigkeiten immer dort, wo man sie sucht und das Glück oftmals, wo man es nicht vermutet.
Jean-Pascal Ansermoz von Düdingen ist einer, der mit Leichtigkeit über den Röstigraben springt. Weltenbürger, Romand und Deutschschweizer in einem – unglaublich, aber wahr.
Ein Autor mit Hang zu Poetischem, Literarischem, Alltäglichem und Besonderem.

 
Tour im Zeichen der Sternschnuppe
Jean-Pascal Ansermoz hat sich entschieden, mit den Gagen der „Längts no zum Pressiere?“-Lesetour die Stiftung „Sternschnuppe“ zu unterstützen – ganz nach dem Motto: „Wir können alle etwas bewegen“.
Die Stiftung setzt sich für Kinder mit einer Krankheit, Behinderung oder einer schweren Verletzung ein und versucht, deren Herzenswünsche zu erfüllen.
Wir wollen mitbewegen und lassen die Kollekte auch diesem Zweck zufliessen.

 
Künstlerlink: www.jpa.ch

 


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Duo Luna-tic

„ON AIR“ – ein Klavier­akrobatik­lieder­kabarett


Freitag, 26. Februar 2016 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-     

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Das neue Programm „On Air“ bietet wieder Klavierakrobatik-Liederkabarett vom Feinsten. Claire aus Berlin und Olli aus Ostparis (oder doch eher aus Genf…), zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begleiten sich gegenseitig am, auf, neben und unter dem Klavier.
Es dreht sich alles um ein Radiomikrofon, welches sich Claire und Olli für ein paar Franken ersteigert haben. Die Idee wird sofort umgesetzt, die Bühne wird zum Studio und schon machen zwei außergewöhnliche Frauen Radio, wie man es noch nie gehört und gesehen hat. Mit leisen und lauten Chansons voller Herz und Schmerz sind die beiden live mit ihrem „Radio Luna-tic“ für ihre Hörer auf Sendung. Es gibt Megaherz, Funksturm, Funkstille und Mikrowellen…, eine Radiostation wie wir sie uns wünschen, voller Witz und Emotionen und immer außer Rand und Band!

 
Künstlerlink: duo.luna-tic.net

 


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schön&gut

„Schönmatt“, poetisch und politisches Kabarett


Freitag, 5. Februar 2016 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-     

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Heute schafft es Herr Schön. Wenn alles gut geht. Heute hält er endlich um die Hand von Frau Gut an. Auf der Schönmatt, zwischen Grosshöchstetten und Konolfingen. Der Ort ist schön, und es trifft sich gut: Auch die beiden Gemeinden wollen fusionieren. Das Stimmvolk ist eingeladen zum Fusions-Brunch. Doch betört vom Duft der prächtigen Linde sind es plötzlich nicht mehr nur die Dörfer, die fusionieren wollen. Der Reigen beginnt… Der vierte Streich von schön&gut bietet einmal mehr Wortwitz, Gesang, Poesie, geistreiche Satire und überbordende Fantasie.

 
«Es sind nicht nur die geschickte Verschachtelung der Geschichte, die genüsslich und aus dem Vollen geschöpften Charaktere, die dieses Theater so wunderbar machen. schön&gut liefern sich in ihrer umfassenden Wortlust und Sprachverliebtheit fast literarische Duelle.» (Neue Zuger Zeitung)

 
Künstlerlink: www.schoenundgut.ch

 


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Trio Trioche

„Troppe Arie“, Musik-Comedy


Freitag, 15. Januar 2016 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Trio Trioche: Franca Pampaloni (Klavier), Nicanor Cancellieri (Querflöte) und Silvia Laniado (Sopran)

 
Eine alte Tante mit ruhmvoller musikalischer Vergangenheit tritt zusammen mit ihrem Neffen, einem vielversprechenden Flötisten, in allen Theatern der Welt auf. Das Trio begeistert die Zuhörer – aber halt, wer ist die dritte Person? Es ist die Pflegerin der alten Tante… und weil die beiden Frauen Opernfans sind, muss das Repertoire angepasst werden. Auf unterhaltsame und einzigartige Art und Weise geben sie sodann die berühmtesten Opern-Arien zum Besten, begleitet von Klavier, Flöte und einer Vielzahl von unkonventionellen Musikinstrumenten.
Die Show enthält alles, was es für den Erfolg braucht: virtuos gespielte klassische und moderne Musik, gespickt mit rhytmischen Effekten und unerwartet „spritzigen“ Pointen!

 

Charaktere
Die alte Tante: Sie hat 50 Jahre lang Opern gespielt und träumt davon, einmal eine Nacht mit Keith Richards zu verbringen.
Der Neffe: Nach vielen Jahren des Flötenspiels in der Sonntags-Schule ist er nun mit der Tante auf Tournée.
Die Pflegerin: Das erste Mal auf der Bühne vergass sie vollkommen, dass ihre Aufgabe eigentlich nur das Schieben des Rollstuhls war.

 
Künstlerlink: www.triotrioche.com

 


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Mischa Wyss

„Aasatzwys“, Mundart-Chanson-Kabarett


Freitag, 27. November 2015 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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«Aasatzwys» heisst die neue Sammlung berndeutscher Chansons, mit der Mischa Wyss seit September 2014 auftritt. Konsequent weitergedacht und gespickt mit frischen Ideen knüpft «Aasatzwys» an die Tradition des klassischen Berner Mundart-Chanson an. Stilsicher und variantenreich sind die poetischen Werke von Mischa Wyss, sympathisch und menschlich seine Bühnenpräsenz, belebend und berührend seine Darbietungen.
So singt der Chansonnier beispielsweise von Politik und Jasskarten, von Schicksalsbegegnungen und Umzugskartons, Menschlichem und Zeitlosem, lässt uns staunen und schmunzeln wenn er etwa von vergangenen Zeiten erzählt, und davon, wie er versucht, dem Alltagsstress zu entfliehen: «Also ig ha mir jitz e Sanduhr gchouft. Wil mit’ere Sanduhr, da gwinnsch du Zyt im Handumdräije».

 
Künstlerlink: www.mischawyss.ch

 


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Matinée: Die 4 Jahreszeiten

Manfred Jungo (Sax) / Andreas Gut (Akk)


Kilbi-Sonntag, 8. November 2015 / 10.00 Uhr

Kollekte

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Vivaldi mit Saxophon und Akkordeon

Mit Manfred Jungo und Andreas Gut spielen ein Saxophonist und ein Akkordeonist «Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi – ohne Orchester und mit zwei Instrumenten, die es noch gar nicht gab, als Vivaldi seine Werke schrieb…

 
Künstlerlink: www.manfredjungo.com

 


KidK-2015-04-02_PaulStrahm

Paul Strahm

Heiter erstaunliche Geschichten und Musik aus aller Welt


Gründonnerstag, 02. April 2015 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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”Unterwegs” heisst das neue Programm von Paul Strahm, der uns mit seinen Geschichten in verschiedene Länder und Denkkulturen führt. Der mir dem renommierten Gertrud-Hempel-Volkserzählerpreis 2012 ausgezeichnete Geschichtenerzähler macht mit uns eine Reise rund um den Erdball. Aus seiner grossen Sammlung von Märchen und Weisen bringt er uns gar mannigfaltige Kreaturen näher. Freudige und unglückliche Menschen und andere sonderbare Wesen entführen uns in eine märchenhafte Welt, wo sich Reales und Zauberhaftes vermischt. Die Helden fahren um die halbe Welt oder gehen wenigstens einige Schritte über die Dorfgrenze hinaus. Da lauern Gefahren, winkt das Glück, fällt das Leid über einem her, keimen neue Hoffnungen, erwachen Wünsche und werden Illusionen begraben.
Paul Strahms Geschichten werden getragen und untermalt von der Musik von Heidi Kläsi (Flöten) und Baptiste Kunz (Akkordeon). „Wer unserem Musik- und Geschichtenabend beiwohnt, wird sich nachher sicher nicht über Langeweile beklagen.“

 
Künstlerlink: www.geschichtenhut.ch

 


KidK-2015-03-20_StrohmannKauzl

Strohmann Kauz

„Landfroue-Hydrant“, Theater-Kabarett


Freitag, 20. März 2015 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Das Theaterduo Strohmann‐Kauz zeigt mit ‚Landfroue‐Hydrant’ ein lustvolles Stück Lebensabend und meistert dabei mit erfrischender Leichtigkeit und berührendem Fingerspitzengefühl die Balance zwischen Humor und Ernst.
Als die liebenswerten Figuren Ruedi & Heinz geniessen die beiden Schauspieler erfrischende Narrenfreiheit. Aus fröhlichem Alltagstolpern wird ein berührendes Stück Lebensabend. Oder umgekehrt. Ihre letzten Tage verbringen die alten Freunde im Altersheim mit hitzigen Diskussionen übers Leben, philosophischen Ge-­sprächen übers Sterben und nicht zuletzt mit der Schwärmerei für die Pflegerinnen. Ansonsten trinken sie Tee, lösen Kreuzworträtsel oder klopfen einen Jass – auch wenn Ruedi eigentlich längst vergessen hat, wie das geht. Obwohl Letzterer fleissig Todesanzeigen studiert und Heinz seine «Bräschte» kommentiert, ist das Stück alles andere als traurig, sondern im besten Sinne Kabarett: In spitzen und fein ironischen Dialogen kommentieren die Alten die Welt. Vom Blutspenden über die verschwundenen Dorforiginale bis zum Zu-­stand der Sozialwerke – alles ist den beiden ein humorvolles Wortspiel wert. Ruedi überkommen regelmäs-­sig liebliche Lachanfälle, und dennoch schimmert immer wieder die Melancholie des kommenden Todes hindurch. Als Zuschauer ist man ständig hin-­‐ und hergerissen zwischen der Komik der Sprüche und Figuren sowie der Tragik des Zustandes zweier Männer, die für die Welt nicht mehr von Interesse sind.

 
Künstlerlink: www.strohmann-kauz.ch

 


KidK-2015-02-27_SarahHakenbergl

Sarah Hakenberg

„Fleischhauerball“, bitterböse Lieder / süsssaure Geschichten


Freitag, 27. Februar 2015 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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„Schließ jetzt die Augen, ganz ruhig, mein Liebchen. Ich singe dir nur noch ein kleines Liedchen –
davon, dass ich dich mit der singenden Säge…hmmm…. zu zersägen erwäge.“

 
Kann ein so sympathischer Mensch tatsächlich so gemein sein? Ja! Denn Sarah Hakenbergs Markenzeichen ist die Diskrepanz zwischen scheinbarer Naivität und purer Boshaftigkeit, zwischen charmantem Lächeln und teuflisch leuchtenden Augen, zwischen vordergründiger Harmlosigkeit und hintergründigem, staubtrockenem Humor. In ihrem zweiten Soloprogramm singt sie unromantische Liebeslieder, klaut Babys, sperrt Priester in Särge ein und zersägt Männer – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Liedermacherin und Geschichtenerzählerin gräbt in den finsteren Kellern der menschlichen Psyche, findet dort ihre eigenen Leichen und ertappt uns selbst dabei auf frischer Tat. Ein Abend voller treffender Pointen, kluger Einsichten und jeder Menge böser Überraschungen!

 
Künstlerlink: sarah-hakenberg.de

 


KidK-2015-01-23_AssDur

Ass-Dur

„1. Satz – Pesto“, Musik-Kabarett


Freitag, 23. Januar 2015 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Klavierspieler hatten schon immer die besten Karten beim Flirten. Wer wie selbstverständlich auf diesen unendlich vielen schwarzen und weißen Tasten die verträumtesten Melodien spielen kann, hat schon fast gewonnen. Das wissen auch Dominik Wagner und Benedikt S. Zeitner. Aber in diesen unsicheren Zeiten wollen die Berliner Ausnahmemusiker lieber auf Nummer sicher gehen und legen noch ein paar Schüppchen Humor, Akrobatik, Charme und Magie drauf. Für diese kunstvolle Hitze werden sie mit schmachtenden Blicken und angesehenen Preisen nur so überschüttet. Und das zu Recht!

 
Künstlerlink: www.ass-dur.de

 


KidK-2014-11-28_SchertenlaibJegerlehner

Schertenlaib & Jegerlehner

„Schwäfu“, Lieder, Gedichte und Irrsinn


Freitag, 28. November 2014 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Schertenlaib&Jegerlehner kämpfen gegen die Wirklichkeit. Sie vermessen die Gegenwart, tanzen über Zerbrechlichkeiten, stolpern mutig über untröstliche Melodien und durch fremdes Land, stöbern gedankenverloren in ihren Beziehungskisten und erklären sich die Welt. Sie suchen Worte und Wärme. Ihre Gefühlsausbrüche sind echt und zahlreich. Sie singen zusammen: vom Hirsch, vom Traum, vom neuen Tag, von der Revolution. Und von der Liebe. Sie leben im Dorf, träumen von der Weite ihrer Gedanken. Sie pflanzen weiter Gemüse an und schöne Blumen. Sie wollen bereit sein; man weiss ja nie. Poetisch, kauzig, grandios musikalisch.

 
Künstlerlink: www.schertenlaibundjegerlehner.ch

 


KidK-2014-11-09_OrpheaE

Matinée: Orphea Ensemble

Werke aus Barock und Klassik


Kilbi-Sonntag, 09. November 2014 / 10.00 Uhr

Kollekte

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Marie-Laure Schluep Krüger (Flöte), Muriel Gabathuler (Violine) und ausnahmsweise Beat Sieber (Violoncello) bestreiten die Eröffnung der fünfzehnten Saison von Kultur in der Kirche. Die drei professionellen MusikerInnen zeichnen sich durch ihre intensive kammermusikalischen Tätigkeit, reiche Konzerterfahrung und grosse musikalische Ausstrahlung aus. Das Ensemble hat durch die spezielle Instrumentenbesetzung eine besonders schöne Klangbreite. Der Klang dieser Besetzung hat sie denn auch von Anfang an sehr interessiert und begeistert, und erlaubt es, seltener zu hörende Komponisten und Werke aus weit auseinander liegenden Epochen zu spielen. Im Matinée-Konzert gelangen, als Trio oder Solo, Werke von Monteverdi, Bach, Haydn und Mozart, aber auch Joplin, Reger, Berio und Sorenti (*1979) zur Aufführung.

 
Künstlerlink: www.orpheaensemble.ch

 


Duo Hohe Stirnen, mit Pedro Lenz & Patrik Neuhaus

„I bi meh aus eine“, eine musikalische Lesung


Gründonnerstag, 17. April 2014 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Das Duo HOHE STIRNEN erzählt in seinem 5. Programm die bemerkenswerte Geschichte des Emmentaler Uhrenfabrikanten Peter Wingeier, der 1860 nach Argentinien flüchtete und dort im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer wurde. Jenseits des Atlantiks nahm Wingeier die Identität eines verstorbenen Landsmanns an. Fortan praktizierte er unter dem Namen Teophil Romang erfolgreich als Hausarzt.
Pedro Lenz (Text) und Patrik Neuhaus (Piano) verschmelzen in ihrem Programm Literatur, Musik und historische Fakten zu einem atmosphärisch dichten Programm, immer getreu dem Motto von Wingeier/Romang: «Für die Wahrheit ist das Leben zu vielschichtig».

 


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Gilbert & Oleg

„die hohle Gasse“, ein magisch-komisches Freiheitsdrama


Freitag, 21. März 2014 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Zum 250. Geburtstag von Friedrich Schiller wagen sich Gilbert & Oleg erstmals an einen Theaterklassiker: Wilhelm Tell. Mit lediglich zwei Personen ein kühnes Unterfangen. Gilbert will eine klassische Inszenierung, Oleg hat es satt, den Statisten zu machen. Für Zündstoff ist gesorgt, das Drama wird zur Tragödie, und die beiden treffen sich in der hohlen Gasse wieder. Die Freiheit erhält eine neue Dimension und das Land zwei neue Helden. Sehr frei nach Schiller.

 


KidK-2014-02-21_RetoZeller_wp

Reto Zeller

„SchonZeit“, kabarettistische Geschichtenjagd


Freitag, 21. Februar 2014 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Reto Zeller ist Geschichtenjäger. Sein wacher Verstand ist sein Fernglas, die Feder seine Flinte, der Alltag sein Jagdgebiet. Dabei zielt er auf alles, was sich bewegt. Kühe mit Alzheimer, Mondkalender, Luftlöcher, Sportflugzeuge, Peter Reber und französische Hotelbetten. Hier gelingt ihm ein Blattschuss mitten ins Herz, dort ein Streifschuss, einmal trifft die Feder fernab des Ziels ins Schwarze, und manchmal ist Schonzeit. Im seinem dritten abendfüllenden Programm präsentiert Reto Zeller seine jüngsten Beutestücke. Musik wird gepaart mit Lyrik, Spielfreude mit Hinterlist, Humor mit Kunst. Entstanden ist mehr als nur ein gitarrenuntermalter Liederabend: Ein poetisch-skurriles, herzerfrischendes Programm.

 


KidK-2014-01-24_dacapo_wp

Frölein Da Capo

„Gemischtes Plättli“, eigen- und mundartige Lieder


Freitag, 24. Januar 2014 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Gitarre, Trompete, Öiphonium, Klavier, Nachttischlämpli… die halbe Stube führt Frölein Da Capo mit sich, wenn sie auf der Bühne performt. Mit dem Loop-Gerät wird dieses Arsenal live zusammengemischt und hübsch arrangiert. Das Programm heisst „gemischtes Plättli“ und ist auch öppe so vielsaitig wie der Name verspricht. In ihren Mundart-Liedern behandelt Frölein Da Capo die
wirklich wichtigen Dinge des Lebens wie Schuhe, Haarteile, Sporthosen. Natürlich geht’s auch nicht ohne das eine Thema: Männer. Und so philosophiert sich die Provinz-Diva einmal mehr in Fahrt und Rage, lässt dabei tief blicken (also… metaphorisch gesprochen) und ihren Gedanken freien Lauf. Was nicht in jedem Fall eine gute Idee ist.

 


KidK-2013-11-29_typisch_verien_wp

Veri

„Typisch Verien“, ein kabarettistisches Souvenir-Recycling


Freitag, 29. November 2013 / 20.00 Uhr

Abendkasse 25.-

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Selbst Veri, Abwart auf der Gemeinde Hindermoos, macht Ferien und sammelt zur Erinnerung „Souvenir“ genannte Staubfänger. Er wundert sich über ausgesetzte Katzen, karierte Hosen und im Sand eingegrabene Kinder: typisch Ferien eben. Aber er schweigt nicht zu ausgesetzten Grosis, kleinkarierten Politikern und verlochten Milliarden: typisch Veri eben. Und mit den vom
Publikum mitgebrachten Souvenirs wird das alles gemixt, geschüttelt und gerührt zu einem unterhaltsamen Kabarettabend: „Typisch Verien!“ eben.

 
Hinweis: Das Publikum ist gebeten, der Entsorgung harrende Ferienandenken zum Tauschen an Veri’s Souvenir-Börse in die Show mitzubringen.

 


Jazzzz....4_wp

Matinée: Jazzzz….4

„SchonZeit“, kabarettistische Geschichtenjagd


Sonntag, 10. November 2013 / 10:00-11:00 Uhr

Kollekte

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Denis Pittet (tr), Guido Daellenbach (hamd org), Claude Schneider (g), Eric Mullener (dr)

 
Wenn sich vier Musikercopains treffen, zusammen musizieren und den Groove ertönen lassen, dann kann es sich gut um die Formation „Jazz Four“ handeln. Die vier Musikerfreunde aus dem Freiburgerland legen eine Spielfreude an den Tag, dass es ein Vergnügen ist, als Zuhörer in dieses swingende Jazz-Feeling einzutauchen. Ihre Musik ist leicht „verdaulich“ und ist bei Swing, Bebop aber auch bei
Balladen und französischen Chansons anzusiedeln. Ab und zu bringt ein Samba oder eine Bossa ein wenig lateinamerikanische Lebensfreude ins Spiel. … ein wunderbarer Einklang in einen Sonntagmorgen im November und erst recht, wenn es noch der Kilbisonntag ist!